Liebe löst den Schmerz


(Alternativ: Love’s Abiding Joy)


(Originaltitel: Love’s Abiding Joy)


Der Film ist z. B. über AMAZON als Einzel-

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als komplette Filmreihe* erhältlich.


Regisseur: Michael Landon Jr.

Darsteller: Erin Cottrell, Logan Bartholomew,

Dale Midkiff

FSK: freigegeben ab 6 Jahren

Laufzeit: 83 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 01/2011

Genre: Drama, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Western, Geschichtsbezogener Film, Familienfilm

Basierend auf dem Bestseller von: Janette Oke


Themen: Warum lässt Gott Leid zu?, Umgang mit Schicksalsschlägen, alles hat sein Zeit, Trauer, Tod eines Kindes




















Inhalt:

Missie (Erin Cottrell) und ihr Mann Willie LaHaye (Logan Bartholomew) leben zusammen mit ihrem mittlerweile erwachsenen Adoptivsohn Jeff (Drew Tyler Bell) und ihren leiblichen Kindern Mattie (Brett Coker) und Kathy auf ihrer Rinderranch. Unterstützt werden sie noch immer von Cookie (Frank McRae) und Scottie (William Morgan Sheppard). Die Geschäfte laufen jedoch nicht sehr gut. Aufgrund einer Dürre und der Rinderpest hat die Familie viele Tiere ihrer Herde verloren, weshalb Missie wieder einen Job als Lehrerin angenommen hat. Willie wird derweil von Mayor Samuel Doros (John Laughlin) ein Job als Sheriff der Stadt angeboten, den dieser zunächst ablehnt.

Als die Familie Besuch von Missies Vater Clark (Dale Midkiff) bekommt, scheinen für einen Moment alle Sorgen vergessen, doch dann stirbt Kleinkind Kathy den plötzlichen Kindstod. Die ganze Familie verfällt in tiefe Trauer. Missie will stark sein und ihrer Trauer keinen Raum geben, weshalb sie sich immer mehr von Freunden und Familie zurück zieht und verfällt in eine starke Depression. Willie hat in Henry Klein (James Tupper), der vor vielen Jahren einen ähnlichen Schicksalsschlag erleiden musste, einen Freund, der ihn auf seinem Weg durch dieses dunkle Tal begleiten kann. Doch seine Zweifel an Gott machen ihm schwer zu schaffen. Henrys Frau und Missies Freundin Melinda (Brianna Brown) versucht Missie beizustehen. Doch diese will ihre schwangere Freundin nicht belasten. Missie versucht zu ihrer Arbeit in der Schule zurückzukehren, erträgt die Anwesenheit der vielen Kinder, die auch noch Fragen nach ihrer Tochter stellen, nicht. Um trotzdem den Erhalt der Ranch zu sichern, nimmt Willie den Job als Sheriff doch an. Clark bemüht sich derweil, seiner Tochter wieder auf dem Weg zurück ins Leben zu helfen.

Jeff lernt derweil Mayor Doros Tochter Colette (Mae Whitman) kennen. Doch dem gefällt überhaupt nicht, dass seine Tochter mit Jeff anbändelt. Außerdem fordert er Willie in seiner Funktion als Sheriff auf, den Kleins ihre Farm wegzunehmen, sollten diese ihre Schulden nicht bezahlen. Missie verkauft all ihre Wertsachen, um den Kleins mit ihren überfälligen Raten zu helfen, sogar das Medaillon, dass sie einst von ihrer Mutter geschenkt bekam. Ein starker Regenguss hilft Missie endlich ihre Depression zu überwinden und gemeinsam mit ihrem Mann um ihre Tochter zu trauern, aber auch einen Weg zurück ins Leben zu finden.

Und als Doros versucht, Jeff des Pferdediebstahls zu beschuldigen, um ihn loszuwerden, kann Willie Doros mit Colettes Hilfe der Falschaussagen überführen.


Das kommt rüber:

Mehr als jeder andere Janette-Oke-Film beschäftigt sich dieser Film mit dem Umgang mit Schicksalsschlägen. Missie und Willie müssen den Tod ihres Kindes verkraften. Eine Tragödie, wie sie keine Eltern erleben sollten. Die beiden gehen unterschiedlich mit ihrer Trauer um. Der Film zeigt auf eine sehr sensible Art, dass unterschiedliche Arten der Trauer möglich sind, ohne eine Art dabei zu verurteilen. Wichtig ist jedoch, dass man den Schmerz weder versucht zu ignorieren, noch darin stecken zu bleiben. Mit Gottes Hilfe und Menschen, die uns helfen, können Schritte der Trauerbewältigung gemacht werden, die zurück ins leben führen können. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod kann Trost spenden, wie sonst nichts. Und zu wissen, dass Gott mit uns durch schöne und schwere Zeiten geht, gibt uns Kraft und Mut, weiterzugehen, egal wie schwer der Weg sein mag.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Geeignet ist der Film für alle Romantiker, die sich auch für die Besiedlung des „Wilden Westens“ fernab von großen Schießereien und Saloonschlägereien interessieren. Der Glaube wird hier ganz natürlich und niedrigschwellig vermittelt, sodass der Film auch gute Unterhaltung für alle diejenigen bietet, die sich bislang nicht oder nur wenig mit dem christlichen Glauben auseinandergesetzt haben. Dass in diesem Film der Tod eines Kindes behandelt wird, sollte nicht außer Acht gelassen werden. Dies kann möglicherweise Menschen helfen, mit ähnlichen Schicksalsschlägen fertig zu werden. Zugleich ist dies jedoch ein so sensibles Thema, dass ich den Film nicht in „Akutsituationen“ empfehlen würde, ebenso wenig für jemanden, der man nicht gut kennt, denn dies könnte die gegenteilige Wirkung als die gewünschte erreichen.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Für mich, als Wildwest-Romantikerin seit Kindestagen, bietet die gesamte Siedler-Reihe basierend auf Janette Okes Bestsellern wunderbare Unterhaltung. Der Film hat mit der Buchvorlage „Über allem bleibt die Freude“ nicht mehr all zu viel gemeinsam, trifft aber meiner Meinung nach trotzdem über weite Strecken Janette Okes Erzählstil.

christlicher Inhalt

*****

christliche Werte

*****

Unterhaltungswert

*****

Gefühl

*****

Romantik

*****

Humor

*****

Familie

*****

Spannung

*****

Action

*****

Anspruch

*****

Happy-End

*****


Die gesamte Siedler-Reihe


Liebe blüht auf - Liebe lässt mutig werden - Liebe wird wachsen - Liebe trägt durch

Liebe findet ein Zuhause - Liebe löst den Schmerz - Liebe erhellt die Nacht

 Liebe wagt neue Wege - Liebe trotzt dem Sturm - Liebe gibt Hoffnung - Liebe bleibt ewig

Vorstellung und Rezension

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