Sister Act 2 – In göttlicher Mission


(Originaltitel: Sister Act 2: Back in the Habit)


Der Film ist z. B. bei Amazon auf DVD*, auf Blu-ray* und als VoD*, sowie als Doppel-DVD* mit „Sister Act“ erhältlich.


Regisseur: Bill Duke

Darsteller: Whoopi Goldberg, Maggie Smith, Kathy Najimy, Mary Wickes, Wendy Makkena

FSK: freigegeben ab 0 Jahren

Laufzeit: 107 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 1993

Genre: Komödie, Musikfilm, Familienfilm


Themen: eigene Komfortzone verlassen, Individualität, als Gruppe etwas bewegen, von Gott gegebene Gaben nutzen, mit modernen Mitteln von Gott erzählen




















Inhalt:

Sängerin Deloris van Cartier (Whoopi Goldberg) tritt inzwischen erfolgreich mit ihrer eigenen Las-Vegas-Show auf, in der sie ihre Erlebnisse wiedergibt, als sie, im Zeugenschutz als Nonne getarnt, in einem Kloster lebte und dem dortigen Chor zu großem Erfolg verhalf. In ihrer letzten Vorstellung tauchen ihre Nonnenfreundinnen Mary Patrick (Kathy Najimy), Mary Robert (Wendy Makkena) und Mary Lazarus (Mary Wickes) auf und bitten sie um Hilfe. Sie und die ehrwürdige Mutter (Maggie Smith) unterrichten inzwischen an einer katholischen Schule. Doch der Schule droht die Schließung durch den Verwaltungsdirektor Mr. Crisp (James Coburn). Auf Bitten der ehrwürdigen Mutter schlüpft Deloris erneut in ihre Rolle als Schwester Mary Clarence und übernimmt die völlig außer Rand und Band geratene Musikklasse der Schule. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließt Deloris das zu tun, womit sie bereits in der Vergangenheit Erfolg hatte: Sie organisiert das Chaos zu einem Chor. Lediglich die Schülerin Rita Watson sträubt sich und verlässt vorläufig die Klasse. Sie träumt vom Singen, glaubt aber, was ihr ihr Leben lang gesagt wurde: dass ihr Gesangstalent nicht ausreicht und sie sich lieber „sinnvollen“ Beschäftigungen zuwenden soll. Erst ein persönliches Gespräch mit Schwester Mary Clarence kann sie umstimmen.

Wenn die Schule geschlossen würde, würde dies für die Teenager bedeuten, dass sie auf andere Schulen gehen müssten, was ihre Zukunftsaussichten völlig zunichte machen würde. Als sie beim Aufräumen auf alte Pokale von Gesangswettbewerben stoßen, reift die Idee, dass ein erneuter Sieg bei einem Wettbewerb die Schule vor der Schließung retten könnte. Doch alleine für die Teilnahme müssen die Schwestern und die Chormitglieder verschiedene Hürden überwinden: Nicht nur der Schulleiter Pater Maurice (Barnard Hughes) muss überzeugt werden, die Reise zu genehmigen, auch die finanziellen Mittel müssen organisiert werden. Und Rita muss auf Anweisung ihrer Mutter den Chor verlassen, um sich lieber „richtigen“ Unterrichtsinhalten zu widmen.

Als sie letztlich endlich unterwegs sind, erfährt Pater Maurice durch Mr. Crisp, dass Schwester Mary Clarence in Wahrheit überhaupt keine Nonne ist und gemeinsam mit den anderen Mönchen machen die beiden Schulleiter sich auf, um die Teilnahme am Musikwettbewerb zu verhindern.


Das kommt rüber:

Auf den ersten Blick ist diese Musikkomödie ein klassischer Fall der häufig erzählten Schulgeschichte von einer Klasse, die außer Rand und Band ist und schließlich durch einen etwas speziellen Lehrer aus ihrer Null-Bock-Haltung gerissen werden und sich zum ersten Mal in ihrem Leben richtig für etwas einsetzen. Darüber hinaus vermittelt „Sister Act 2“, dass wir unsere von Gott gegebenen Gaben einsetzen sollen, egal ob andere das für uncool oder nicht zielführend halten. In der Schülerin Rita sieht der Zuschauer eine Teenagerin, die unter ihren Möglichkeiten lebt, da sie sich nicht traut, an ihre Träume zu glauben, weil sie immer nur gesagt bekam, dass ihr Talent sowieso nicht ausreiche. Und als sie endlich beginnt, an ihren großen Traum zu glauben, steht ihr ihre eigene Mutter im Weg, obwohl diese eigentlich nur das Beste für sie will. Darüber hinaus ist es sehr schön anzusehen, dass die Nonnen aus „Sister Act“ ihre damalige Lektion nicht vergessen haben und ihren Glauben nicht nur hinter verschlossenen Klostermauern leben, sondern aktiv „in die Welt hinaus gehen“. Und somit geben sie ihren Glauben auch an die jüngere Generation weiter, die in ihrem Chor wiederum den Glauben auf ihre ganz eigene und moderne Weise weitergeben.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film ist durch das Klosterambiente nahezu ebenso katholisch geprägt wie sein Vorgänger, jedoch sind die meisten Aussagen nicht konfessionsgebunden. Whoopi Goldberg läuft hier in ihrer Rolle als Schwester Mary Clarence erneut zu Höchstleistungen auf, weshalb der Film ein absolutes Muss für alle Whoopi-Fans ist. Aber auch Komödien-Fans im Allgemeinen kommen hier super auf ihre Kosten. Sister Act 2 bietet gute Unterhaltung für die ganze Familie. Ich würde den Film auch besonders allen Eltern empfehlen, um ihnen wieder erneut aufzuzeigen, dass sie ihre Kinder mit deren Gaben und Träumen unterstützen sollten. Aber er kann auch sehr ermutigend sein für alle, die neuen Mut brauchen, ihre Gaben zu nutzen und (nicht nur für sich selbst) einzusetzen.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

„Sister Act 2“ ist beinahe wie sein Vorgänger Sister Act ein absoluter Klassiker. Ich weiß gar nicht mehr, wie alt ich war, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Seither sind auf jeden Fall viele Male gefolgt und doch bietet er jedes Mal aufs Neue großartige Unterhaltung. Hier wurde der Mut aufgebracht, eine Fortsetzung nicht in den exakt selben Genres zu verorten wie den ursprünglichen Film („Sister Act 2“ hat keine Krimielemente), was die durchaus richtige Entscheidung war. Obwohl auch hier aus einem chaotischen Haufen einzelner Sänger ein Chor gebildet wird um eine Institution zu retten, erzählt „Sister Act 2“ doch eine ganz eigene Geschichte und wärmt nicht nur die aus Teil 1 wieder auf. Mutig, aber von Erfolg gekrönt ;) Der Film bietet großartige Unterhaltung und auch wenn die Intention hinter diesem Film vielleicht nicht die war, den christlichen Glauben weiterzugeben, so ordne ich ihn denoch als einen christlichen Film ein, da er durchaus christliche Aussagen hat.

christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

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Anspruch

*****

Happy-End

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Vorstellung und Rezension

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