October Baby


(Originaltitel: October Baby)


Der Film ist z. B. über AMAZON sowohl als DVD* als auch VoD*, sowie als Doppel-DVD* mit dem Film „Die Liebe wird dich finden“ erhältlich.


Regisseur: Andrew und John Erwin

Darsteller: Rachel Hendrix, Jason Burkey, John Schneider

FSK: freigegeben ab 16 Jahren

Laufzeit: 105 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 01/2013

Genre: Drama, Roadmovie


Themen: Abtreibung, Vergebung




















Inhalt:

Nachdem die 19-jährige Hannah (Rachel Hendrix) auf der Studententheaterbühne zusammengebrochen ist, erfährt sie, dass all ihre gesundheitlichen Beschwerden, sowohl psychischer als auch physischer Natur nicht allein daher rühren, dass sie ein Frühchen war, sondern dass sie adoptiert wurde und ihre eigene Abtreibung überlebt hat. Doch auch wenn dies endlich erklärt, warum sie so häufig Gefühle der Ungewolltheit  empfindet, so wirft dies auch ganz neue Fragen auf: Als ihr Kindheitsfreund Jason (Jason Burkey), der für die Ferien mit einer Gruppe Gleichaltriger einen Roadtrip geplant hat, Hannah fragt, ob sie mitfahren möchte um ihre Mutter zu suchen, willigt sie ein. Doch Jasons Freundin Alanna (Colleen Trusler) kann Hannah nicht ausstehen und so verlässt  Hannah die Gruppe und möchte allein weiterreisen. Doch Jason will Hannah beistehen, also verlässt auch er die Studentengruppe (und beendet dadurch auch die Beziehung zu Alanna) und reist mit Hannah weiter.

Als die beiden in das Krankenhaus einbrechen, indem Hannah geboren wurde, um an Informationen über Hannahs leibliche Mutter zu gelangen, werden die beiden verhaftet. Doch Hannahs Geschichte rührt den Polizisten und er hilft den beiden sogar mit der Adresse einer Krankenschwester, die Hannahs Geburtsurkunde unterzeichnete. Von ihr erfährt Hannah, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der jedoch mit vier Monaten an den Folgen der Abtreibung starb. Als Hannah schließlich tatsächlich ihrer leiblichen Mutter gegenüber steht, lässt diese sie einfach stehen, als ihr Ehemann und ihre kleine Tochter auftauchen.

Und dann taucht Hannahs Adoptivvater Dr. Jacob Lawson (John Schneider) auf und fordert sie auf, sofort zurück nach Hause zu kommen. Jason fordert er auf, nie wieder mit Hannah in Kontakt zu treten, da er davon ausgeht, dass dieser seine Tochter ausgenutzt hat. Wieder zuhause besucht Hannah eine Kathedrale und kommt dort mit dem Geistlichen ins Gespräch und erzählt ihm ihre Geschichte und dass sie so viel Hass empfindet, sich selbst und anderen gegenüber. Dieser erklärt ihr, dass nur die Vergebung durch Jesus ihr die Kraft geben kann, auch den anderen zu vergeben.

Und schließlich erkennt auch Hannahs Adoptivvater, dass sie ihre Suche zu Ende bringen muss. Er bietet ihr an, sie auf ihrer Reise zu ihrer leiblichen Mutter zu begleiten, damit Hannah für sich die Sache zum Abschluss bringen kann. Auf dem Weg dorthin besuchen sie auch das Grab ihres Zwillingsbruders, an dem Jacob Hannah um Vergebung bittet, dass er sie so kontrollieren wollte. Hannah kann ihm vergeben und teilt auch ihrer leiblichen Mutter in einer schriftlichen Notiz mit, dass sie ihr vergibt. Und letztlich erfährt Dr. Lawson von Hannah auch, dass Jason sie absolut respektvoll behandelt hatte, woraufhin er Jason anruft, um ihm mitzuteilen, dass er seine Tochter von seiner Seite aus gerne wieder kontaktieren darf.


Das kommt rüber:

„October Baby“ erzählt die bewegende Geschichte einer jungen Frau, die erfährt, dass sie abgetrieben werden sollte. Der Film zeigt auf, dass eine Abtreibung nicht einfach die Entfernung eines Zellklumpens ist, sondern der Tod eines Kindes. Aber der Film erzählt auch eine wunderbare Geschichte über Vergebung, die menschlich gesehen unmöglich erscheint, aber mit Gottes Hilfe möglich wird.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film ist ab 16 freigegeben. Nicht wegen extremen Gewaltdarstellungen oder ähnlichem, sondern wegen dem sehr sensiblen Thema Abtreibung. Ich kann diesen Film jedem empfehlen, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder muss. Dieser Film hat das Potenzial, Abtreibungen zu verhindern, aber auch Müttern, die Abtreibungen haben machen lassen, Gottes Vergebung zu vermitteln.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Der Film berührt mich immer wieder sehr. Hannahs Geschichte steht für die wenigen Menschen, die eine Abtreibung überlebt haben, aber auch für die vielen, die nie leben durften, weil ihr Menschsein noch nicht als solches anerkannt wurde und frühzeitig beendet wurde.

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christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

*****

Anspruch

*****

Happy-End

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Vorstellung und Rezension

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