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Vorstellung und Rezension

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Unser größter Weihnachtswunsch


(Originaltitel: Every Other Holiday)


erhältlich bei

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Regisseur: Blair Hayes

Darsteller: Schuyler Fisk, David Clayton Rogers, Dee Wallace, Glenn Morshower

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 84 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 10/2021

Genre: Drama, Liebesfilm, Weihnachtsfilm, Familienfilm


Themen: schwierige Verwandtschaft, Verantwortung übernehmen, Scheidungsfamilien, einander in seiner Unterschiedlichkeit akzeptieren, erwachsene Kinder ihr eigenes Leben leben lassen




















Inhalt:

Die beiden Mädchen Harper (Abby James Witherspoon) und Ava (Skylar Olivia Flanagan) verbringen ihre Zeit abwechselnd bei ihren geschiedenen Eltern Kellnerin Tracie (Schuyler Fisk) und dem erfolglosen Musiker Rick (David Clayton Rogers), der inzwischen seinen Lebensunterhalt als Barkeeper verdient. Als Weihnachten vor der Tür steht, steht auf Harpers und Avas Wunschzettel nur eine einzige Sache: Sie wünschen sich ein gemeinsames Weihnachtsfest mit beiden Eltern bei den Großeltern mütterlicherseits. Das größte Problem stellt an der Erfüllung dieses Wunsches Tracies ach so perfekte Familie dar, allen voran Großmutter Martha „Mimi“ (Dee Wallace), die für Rick schon kein freundliches Wort übrig hatte während Tracie und er noch verheiratet waren. Als Tracies und Ricks Gefühle füreinander erneut aufflammen, setzt Mimi alles daran, zu verhindern, dass Tracie erneut eine Beziehung zu ihrem in Mimis Augen nichtsnutzigen Exmann eingeht. Sie kann sich nur noch all zu gut erinnern, wie Rick Tracie immer wieder unglücklich zurückließ um seiner Musikerkarriere nachzujagen. Mimi hat sehr genaue Vorstellungen davon, was für Tracie das Richtige in ihrem Leben wäre. Rick steht definitiv nicht auf dieser Liste. Stattdessen würde sie Tracie viel lieber mit ihrem neuen, beruflich erfolgreichen Nachbarn verkuppeln. Tracies Vater Ed (Glenn Morshower), seines Zeichens Pastor der hiesigen Gemeinde, dagegen erkennt, dass in Rick viel mehr steckt, als lediglich der aufmüpfige junge Mann, der einst mit Tracie durchbrannte, dann jedoch lieber seinen Musikerkarriere-Träumen nachging, als beständig für Tracie und die Kinder da zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Ed begreift, dass Rick sowohl seine Töchter, als auch seine Exfrau wirklich liebt.

Als es an Heiligabend zur offenen Auseinandersetzung zwischen Mimi und Rick kommt, fordert Mimi Rick auf, Tracie für ihre Zukunft nicht im Weg zu stehen und sie ihre eigenen Entscheidungen treffen zu lassen. Rick reist daraufhin ab, mit der Bitte an Mimi, ihren Ratschlag auch selbst zu berherzigen. Als Tracie erfährt, dass Rick abgereist ist, erkennt Tracie nicht nur, dass sie nie aufgehört hat, Rick zu lieben, sondern findet auch endlich den Mut, ihrer Mutter ehrlich ins Gesicht zu sagen, was sie von ihrer ständigen Einmischung hält. Tracie erklärt ihrer Mutter, was sie sich stattdessen von ihr wünscht: Dass Mimi sie endlich ihre eigenen Entscheidungen treffen lässt, selbst wenn sie selbst diese für falsch hält und dass sie trotzdem für Tracie da ist, auch wenn diese mit ihren Entscheidungen auf die Nase gefallen ist. Doch Mimi will ihr eigenes Fehlverhalten einfach nicht einsehen, so reist Tracie mit ihren Töchtern ebenfalls ab. Tracies Schwestern geben Tracie jedoch Recht, indem sie Mimi erzählen, was in ihrem eigenen Leben zur Zeit schief läuft und dass sie es Mimi nicht erzählt hatten, weil diese sich sonst nur eingemischt hätte. Das bringt Mimi ins Nachdenken, doch erst im Weihnachtsgottesdienst erkennt sie durch Eds Predigt, wie falsch ihr Verhalten war.


Das kommt rüber:

Die Ehe von Tracie und Rick hatte nicht gerade die besten Voraussetzungen: Insbesondere für Tracies Mutter war nichts, was Rick tat oder wie er war jemals akzeptabel, geschweige denn gut. Sein unbeständiger Beruf als Musiker war ja schon schlimm genug, doch seine heutige Tätigkeit als Barkeeper scheint so ziemlich das Verwerflichste zu sein, das Mimi sich überhaupt vorstellen kann. Während Tracies Schwestern scheinbar Bilderbuchehen führen, scheiterte Tracies und Ricks Ehe. Doch wie viele Scheidungskinder wünschen sich auch Harper und Ava, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen. Und ihr Plan scheint zunächst auch tatsächlich aufzugehen. Doch Mimi, die in der Familie oft die Rolle einer Matriarchin einnimmt, will dies um jeden Preis verhindern. In der Überzeugung, ja nur das Beste für Tracie im Sinn zu haben, mischt sie sich ständig in deren Leben ein, urteilt über Tracies Entscheidungen und versucht sie mit aller Macht auf den ihrer Meinung nach richtigen Weg zurückzustoßen. Ihr Mann Ed, seines Zeichens Pastor der hiesigen Gemeinde, erkennt dagegen, dass in Rick viel mehr steckt als sie alle bisher angenommen hatten. In seiner Weihnachtspredigt vermittelt er, was wahre Liebe bedeutet und dass es Gottes Wunsch ist, Herzen zu heilen und Verzweiflung zu lindern. Der erste Schritt zur Versöhnung war die Geburt von Jesus, die Menschwerdung der Liebe. Letztlich darf auch Mimi erkennen, dass sie ihre Töchter ihr eigenes Leben leben lassen muss, gerade weil sie sie liebt und dass Rick ein sehr viel liebevollerer und besserer Mann für Tracie und Vater für Harper und Ava ist, als sie immer angenommen hatte.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film bietet eher leichte, aber trotzdem gute Unterhaltung für alle Fans von weihnachtlichen Liebesfilmen. Er ist zum Beispiel gut geeignet für einen gemütlichen Adventsnachmittag oder -abend mit Freundinnen. Die christlichen Inhalte sind niedrigschwellig, sodass der Film auch für Nichtchristen geeignet ist. So manchen Eltern erwachsener Kinder könnte der Film helfen, zu erkennen, was der Unterschied zwischen am Leben der Kinder teilzuhaben und sich einzumischen bedeutet.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Bei diesem Film handelt es sich um einen Hallmark-Film, was einen romantischen Film mit Happyendgarantie verspricht. Doch was hier mindestens ebenso im Fokus wie die Liebesgeschichte zwischen Tracie und Rick im Fokus steht, ist die Beziehung von Tracie und Rick zu Tracies Eltern. Dee Wallace spielt hier eindrucksvoll die Rolle der Martha „Mimi“, die es nur gut mit ihrer Familie meint, dabei aber viel zu lange nicht erkennt, dass sie ihre eigenen Vorstellungen für das Leben ihrer Kinder diesen nicht aufzwingen kann und sollte, sondern dass diese ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen und sollten, selbst wenn sie dabei andere Wege einschlagen, als Mimi es für richtig hält. Somit bietet „Unser größter Weihnachtswunsch“ nicht nur schöne weihnachtliche Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an, in welchen Fällen Einmischung angebracht ist und in welchen Fällen nicht.

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christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

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Anspruch

*****

Happy-End

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hierzu passende Filmempfehlungen:

Eine Buchhandlung zu Weihnachten Maggie's Weihnachtswunder
Christmas in the Smokies Der Weihnachtsstall