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Vorstellung und Rezension

The Grace Card


(Originaltitel: The Grace Card)


erhältlich bei


- Weltbild:    als DVD*

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Regisseur: David G. Evans

Darsteller: Michael Joiner, Michael Higgenbottom, Louis Gossett Jr.

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 97 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 11/2011

Genre: Drama


Themen: Vergebung, Gnade, Rassismus, Verlust eines Kindes, Umgang mit Leid, Feindesliebe




















Inhalt:

Polizist Mac McDonald (Michael Joiner) hat vor siebzehn Jahren einen seiner Söhne durch einen Unfall verloren. Seither ist die Familie nicht mehr die selbe. Während Mac völlig verbittert ist, leiden seine Frau Sara (Joy Parmer Moore) und sein Teenagersohn Blake (Rob Erickson), der sein Leben lang im Schatten seines toten Bruders stand, auf ihre eigene Weise.

Als Mac bei der Beförderung wiedereinmal übergangen wurde und nun gezwungen ist, mit dem dunkelhäutigen Sam Wright (Michael Higgenbottom), der an seiner Stelle befördert wurde, zusammen zu arbeiten. Sam ist überall als der Reverend bekannt, da er neben seiner Polizeikarriere Pastor einer Gemeinde ist. Aber der durch einen dunkelhäutigen verursachte Unfall ließ Mac in seiner Verbitterung zu einem Rassisten werden, was die Situation für Mac und Sam noch viel schwieriger macht.

Im Gespräch mit seinem Großvater George (Louis Gossett Jr.) erfährt Sam von seinem Ur-Urgroßvater, der als Sklavenjunge erlebte, wie der Plantagenbesitzer ihn und alle seine anderen Sklaven freiließ und um Vergebung bat, für das, was er ihnen angetan hatte, aber auch um Vergebung für all die anderen Sklavenbesitzer. George erklärt Sam, dass Versöhnung immer mit Vergebung beginnt.

Sara und Blake nehmen derweil die Hilfe einer Familientherapeutin in Anspruch. Doch Mac will nichts davon wissen. Als er erfährt, dass Blake sein Abschlussjahr wiederholen muss und dafür auf eine staatliche Schule wechseln muss, eskaliert die Situation und Blake läuft weg.

Sam versucht derweil eine Beziehung zu seinem neuen Partner aufzubauen. Als die beiden zu einem Einbruch gerufen werden, schießt Mac einen der Einbrecher an, weil er denkt, dieser würde eine Waffe auf sie richten. Doch der Angeschossene stellt sich als Blake heraus. Mit einer Notoperation kann sein Leben zunächst gerettet werden, doch er braucht dringend eine Spenderniere um zu überleben. Aber weder Mac noch Sara kommen als Spender in Frage. Sam versucht Mac in seiner Wut und seinem Schmerz den Weg zu Gott aufzuweisen. Doch Mac stößt ihn weg und zeigt ihm, dass er mit einem Schwarzen nichts zu tun haben will, weil er durch einen Schwarzen schon seinen ersten Sohn verloren hat.

Mithilfe der Ermutigung seiner Frau schafft es Sam, Mac nicht den Rücken zuzuwenden, sondern weiterhin für ihn da zu sein. Mac fragt ihn, warum Gott seine Söhne sterben lässt und ihn selbst, der nicht mehr leben will, verschont. In Macs tiefster Verzweiflung kann Sam ihm zwar nicht alle seine Fragen beantworten, aber Mac erkennt, dass nur noch Gott ihm helfen kann. Und so treten die beiden gemeinsam vor Gott und flehen ihn um sein Eingreifen in die Situation und in Macs Leben an.

Mac bittet Blake um Vergebung und sagt ihm zum ersten mal, dass er ihn liebt und die beiden söhnen sich aus. Und schließlich stellt sich heraus, dass es einen passenden Spender für Blake geben würde: Sam


Das kommt rüber:

Dieser Film zeigt, wie der Verlust eines Kindes zu Verbitterung führen kann. Mac hat sich nach dem Tod seines ersten Sohnes völlig in seinem Schmerz vergraben. Dass er damit seine verbliebene Familie von sich stößt, nimmt er nicht einmal richtig wahr. In seiner Verbitterung hat er sich zu einem Rassisten entwickelt, der alle Menschen verurteilt, die nicht die selbe Hautfarbe wie er selbst haben. In seinem Leben kommt Mac an den Punkt, an dem Sam treffend zu ihm sagt: „Verfluche Gott und sterbe oder hör auf gegen ihn zu kämpfen.“

Sam dagegen hat eine glückliche Familie und hat auch beruflichen Erfolg. Aber das Thema Feindesliebe, das Gott ihm aufs Herz gelegt hat, wird von seiner Gemeinde nicht so angenommen wie erhofft. Und er muss feststellen, dass es ihm selbst nicht leicht fällt, sich gegenüber Mac, der ihn aufgrund seiner Hautfarbe nicht leiden kann, liebend zu verhalten.

Letztlich dürfen Mac und Sam erleben, wie Vergebung und Gnade, sowohl Geber, als auch Empfänger frei machen. Und Mac kann ein neues Leben mit Gott und mit seiner Familie beginnen als er bereit ist, den Schmerz loszulassen und Gott die Kontrolle zu überlassen.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Das Thema um den Verlust eines Kindes und die damit verbundenen Selbstvorwürfe kann einen Zugang zum Glauben schaffen, für Menschen, die ähnliches erleben mussten. Allerdings ist das natürlich ein hochsensibles Thema, weshalb ich die Weitergabe an solche Menschen nur bedingt empfehlen kann. Hierbei muss die ganz persönliche Situation des jeweiligen Menschen betrachtet werden. Ein solches Geschenk wäre nur ratsam, wenn man den Beschenkten gut kennt und davon ausgeht, dass der Film nicht noch tiefere Wunden reißt. Also unbedingt selbst vorher anschauen und hinterfragen, ob dieser Film für die Person wirklich dran ist. Und eventuell auch lieber gemeinsam den Film anschauen um anschließend noch die Gelegenheit zu haben, darüber zu sprechen.

Auch geeignet ist der Film zum Thema Rassismus und wie Hass nicht mit Gegenhass  sondern mit Liebe besiegt werden kann. Obwohl Macs Rassismus hier nicht entschuldigt wird, so kann man seinen Ursprung in Macs Erlebnissen und seiner Verbitterung erkennen. Sam ist bereit, zu tun, was Gott ihm aufs Herz gelegt hat: Auch Mac Liebe zu erweisen, obwohl dieser ihn aufgrund seiner Hautfarbe verurteilt.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Das Thema des Films ist natürlich ein sehr schweres. Ich persönlich denke, dass es für Eltern nichts schlimmeres gibt, als ihr Kind zu verlieren. Ebenso wie Blakes Situation, mit dem immerzu über seinem Leben schwebenden Schatten durch den Tod seines Bruders, schrecklich ist. Und auch Sams Situation, vorverurteilt und sogar gehasst zu werden, nur aufgrund seiner Hautfarbe muss schrecklich sein. „The Grace Card“ zeigt sehr schön, dass Gnade nichts ist, was wir uns verdienen können. Weder Gottes Gnade, noch die anderer Menschen. Gnade ist immer ein selbstloses Geschenk, das wir nicht verdient haben. Aber der Film zeigt eben auch, dass es auch uns selbst freimacht, wenn wir jemandem Gnade und Vergebung schenken.

christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

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Anspruch

*****

Happy-End

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