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Sarahs Entscheidung


(Originaltitel: Sarah’s Choice)


erhältlich bei

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Regisseur: Chad Kapper

Darsteller: Rebecca St. James, Andrea Logan

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 83 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 01/2012

Genre: Drama, Fantasy, Liebesfilm


Themen: Abtreibung, Verlust und Wiederfinden des Glaubens, Vergebung durch Gott





















Inhalt:

Die junge Sarah Collins (Rebecca St. James) ist in einer christlichen Familie aufgewachsen. Doch seit dem Tod ihres Vaters will sie nichts mehr vom Glauben wissen und ist nur noch genervt von ihrer Mutter und ihrer Schwester, die sie ständig auf das Thema ansprechen. Des Öfteren kommt dabei auch zur Sprache, dass Sarah und ihr Freund Matt Evans (Julian Bailey) unverheiratet zusammenleben, was Sarahs Familie nicht gutheißt.

Sarahs Finanzen sehen nicht gerade rosig aus. Da kommt ihr die Möglichkeit einer Beförderung mehr als gelegen. Doch dann stellt sich heraus, dass Sarah schwanger ist. Sie fällt aus allen Wolken und sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob sie das Kind behalten will. Obwohl sie nicht mehr viel mit dem Glauben am Hut hat, hat sie noch die moralischen Bedenken gegenüber einer Abtreibung.

Nach einem Arztbesuch, bei dem die Ärztin Sarah im Grunde genommen zur Abtreibung geraten hat, begegnet Sarah im Fahrstuhl einer Frau, die ihr drei Visionen ankündigt und sie bittet, das Kind nicht abtreiben zu lassen. Sarahs Kollegin Megan (Andrea Logan) dagegen rät ihr, nicht ihr ganzes künftiges Leben von einem ungeplanten Baby bestimmen zu lassen. Sie erzählt von ihrer Teenieschwangerschaft und davon, dass sie damals keine Abtreibung wollte, ihre Mutter sich aber durchsetzte und sie inzwischen froh über die Abtreibung sei. Und auch Matt ist völlig geschockt, als er von der Schwangerschaft erfährt. Er erklärt ihr, dass er noch nicht bereit für Kinder sei.

In der folgenden Nacht hat Sarah einen Traum, wie sie sich um ihr Baby kümmert und währenddessen erwacht ihre Liebe zu dem Kind. Doch Megan erinnert Sarah daran, dass sie als Schwangere niemals die Beförderung bekommen wird und sich ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Matt sucht derweil Rat  bei seinem Onkel Clay (Brad Stine), der mit seiner Frau seit vielen Jahren verheiratet ist und demnächst zum vierten Mal Vater wird. Dieser macht ihm klar, dass Liebe nicht nur ein Gefühl sondern auch schwere Arbeit ist, sie sich aber auf jeden Fall lohnt.

In der kommenden Nacht träumt Sarah erneut. Diesmal ist ihre Tochter schon um die sechs Jahre alt und sie genießen zusammen Sarahs Geburtstag. Am Ende des Traumes erklärt ihre Tochter ihr, dass sie sie liebt.

Als Sarah Megan davon erzählt, bricht diese schließlich in Tränen aus und erzählt ihr, wie schwer es für sie manchmal ist, wenn sie beispielsweise Kinder sieht.

Sarah macht sich auf die Suche nach der alten Frau aus dem Fahrstuhl, kann sie aber nicht finden. Schließlich sucht sie Rat bei Rev. Al Smith (Dick Van Patten), ob es sich bei ihren Träumen um Visionen von Gott handelt. Der Reverend macht ihr klar, dass es gar nicht so wichtig ist, ob es sich bei den Träumen um Visionen gehandelt hat, wenn sie weiß, welche Entscheidung Gottes Willen entsprechen würde.

Matt versucht derweil sein Leben in den Griff zu bekommen und Sarah zu erreichen um ihr zu sagen, dass er nicht möchte, dass sie das Kind abtreibt, er Verantwortung übernehmen möchte und dass er sie liebt.

In ihrer letzten Vision begegnet Sarah der alten Frau und erfährt, dass es sich bei ihr um eine ältere Version von Sarah selbst handelt, die das Kind abgetrieben hat. Die alte Sarah erklärt Sarah, dass sie die Visionen bekam um sich richtig zu entscheiden.

Sarah sagt ihren Chefs, dass sie schwanger ist und spricht zum ersten mal seit sehr langer Zeit mit Gott und legt ihre Zukunft in seine Hand. Und dann steht Matt plötzlich in der Tür und bittet sie, seine Frau zu werden.


Das kommt rüber:

„Sarahs Entscheidung“ handelt von einer ungeplanten Schwangerschaft. Weltlich gesehen mag es absurd erscheinen, für ein noch ungeborenes Kind, das überhaupt nicht geplant war, sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen und die Traumkarriere sausen zu lassen. Doch Gott liebt jedes menschliche Wesen, auch noch ungeborene Kinder. Und er hat für jeden Menschen einen Plan,  auch wenn dieser manchmal so gar nicht mit unseren Plänen übereinstimmt. Über die Thematik der Abtreibung hinaus beschäftigt sich der Film auch damit, dass Gott uns auch dann nachgeht, wenn wir uns von ihm abwenden. Und er uns jede Sünde vergeben kann und will, wenn wir zu ihm kommen.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film hat eine sehr klare christliche Botschaft mit der nichtchristlich sozialisierte Menschen eher nicht so viel anfangen können. Deshalb empfehle ich diesen Film in erster Linie für Christen oder Menschen, die zumindest schon Erfahrungen in einem christlichen Umfeld gesammelt haben. Der Film hat eine klare Haltung zum Thema Abtreibung, ist hierbei jedoch hoffnungsvoller und weniger bedrückend als viele andere Geschichten mit der Thematik, sodass er auch durchaus für einen Filmabend geeignet ist, der zwar Tiefgang hat, aber nicht alle nach dem Film betroffen schweigen lässt, sondern vielleicht eher zu anschließenden Gesprächen einlädt.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

„Sarahs Entscheidung“ passt in keine Schublade. Für einen weihnachtlichen Film ist das Thema Abtreibung mehr als ungewöhnlich. Für einen Film, indem Abtreibung thematisiert wird, ist es jedoch ein eher leichter Film mit weitestgehendem Happyend.

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christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

*****

Action

*****

Anspruch

*****

Happy-End

*****

Vorstellung und Rezension

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