Vorstellung und Rezension

Fireproof


(Originaltitel: Fireproof)


Der Film ist z.B. bei Amazon als DVD* erhältlich.


Regisseur: Alex Kendrick

Darsteller: Kirk Cameron, Erin Bethea

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 113 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 03/2012

Genre: Drama, Liebesfilm


Themen: Ehe, füreinander da sein, persönliche Beziehung zu Jesus, Gottes Liebe




















Inhalt:

Caleb Holt (Kirk Cameron) ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Aber während er beruflich täglich für andere Menschen sein Leben aufs Spiel setzt, verhält er sich zuhause so egoistisch, dass er nicht einmal bereit ist, einen Einkauf oder einen Abwasch zu übernehmen. Seine Frau Catherine (Erin Bethea) dagegen ist vollauf mit ihrem PR-Job im Krankenhaus und der Unterstützung ihres Vaters bei der Pflege ihrer Mutter nach einem Schlaganfall beschäftigt, weshalb sie von Caleb mehr Mitarbeit im Haushalt erwartet. Als die Streitigkeiten zwischen den beiden eskalieren, wollen beide nur noch ihrer Ehe entkommen. Doch Calebs Vater bittet ihn vor der Scheidung einen 40-Tages-Plan zu durchlaufen, bei dem er jeden Tag etwas anderes in seine Beziehung investieren soll. An einem Tag geht es darum, seine Frau mit einer unerwarteten Geste zu überraschen, an einem anderen soll er ihr wirklich zuhören, und wiederum an einem anderen Tag soll er für sie beten. Während Caleb die Herausforderung seines Vaters anfangs nur halbherzig annimmt, schläft die Konkurrenz nicht: Bei Catherines Arbeit flirtet der charmante Arzt Dr. Keller mit ihr. Doch nachdem Caleb sich völlig entmutigt bei seinem Vater darüber beschwert, wie er jemanden lieben soll, der nichts von ihm wissen will, erkennt er, dass Jesus jedem Menschen genau diese Form der Liebe entgegengebracht hat.

Doch obwohl er sich jetzt mit ganzem Herzen der Rettung seiner Ehe widmet, will Catherine noch immer die Scheidung. Derweil bekämpft Caleb seine Pornografie-Sucht und versucht trotz der sich immer weiter zuspitzenden Situation in seiner Ehe auf seinen neugefundenen Glauben an Gott zu vertrauen.

Als Catherine eines Tages krank zuhause bleiben muss und Caleb sich trotz ihrer Abwehrhaltung aufopferungsvoll um sie kümmert, begreift sie langsam, dass er es tatsächlich ernst meint. Und als sie schließlich durch Zufall erfährt, dass Caleb heimlich und völlig uneigennützig all sein für ein eigenes Boot beiseitegelegtes Geld in die medizinische Versorgung ihrer Mutter investiert hat, erkennt sie, dass Calebs Veränderung real ist und sie möchte ihren Neuanfang an seiner Seite machen.


Das kommt rüber:

„Fireproof“ zeigt, dass wahre Liebe nicht von den Gefühlen des Geliebten abhängen, sondern bedingungslos ist und auch dann liebt, wenn keine Gegenliebe erfahren wird. So hat Gott uns Menschen schon geliebt, als wir noch nichts von ihm wissen wollten und so sollen wir auch unseren Nächsten lieben. Der Film zeigt aber auch, dass „nur“ weil wir eine Beziehung zu Jesus haben nicht automatisch alle Probleme gelöst sind, keine Versuchungen mehr auftauchen und unser Leben Friede, Freude, Eierkuchen wird. Aber wir haben dadurch einen verlässlichen Partner an unserer Seite, der uns gerne in den traurigen und schwierigen Situationen unseres Lebens beistehen will. Für Paare hat der Film natürlich auch noch die besondere Aussage, die mehrfach im Film genannt wird: „Verlass niemals deinen Partner. Vor allem nicht im Feuer.“ Was für Feuerwehrleute gilt, gilt auch für jede Ehe: An der Hochzeit geht man eine Verpflichtung fürs ganze Leben ein. Und wenn die Beziehung in eine gefährliche Situation, eine Krise, gerät, sollte man seinen Partner nicht hängen lassen, sondern gemeinsam versuchen, die Krise zu bewältigen.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film ist natürlich besonders für Paare geeignet, die hier zu einer bedingungslosen und uneigennützigen Liebe ermutigt werden. Aber auch Singles bietet der Film gute Unterhaltung und Denkanstöße zu Gottes bedingungsloser Liebe und zu Liebe im Allgemeinen. Da der Fokus im Film auf dem Feuerwehrmann Caleb und dessen Beruf und Privatleben liegt, ist „Fireproof“ ein Liebesfilm von der Sorte, die auch gut für Männer geeignet sind.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

„Fireproof“ ist ein tolles Beispiel für einen Low-Budget-Film, bei dem mit vielen Ehrenamtlichen unter großem Aufwand ein toller Film geschaffen wurde, der zum erfolgreichsten Independent-Film 2008 wurde. Neben der ernsten Thematik um die Ehekrise der Holts bietet der Film auch viele humorvolle Momente, die die Geschichte auflockern.


Trivia:

Da der Hauptdarsteller Kirk Cameron seiner Frau versprochen hat, keine Frau außer ihr zu küssen (auch nicht beim Schauspielern), wurde die Kuss-Szene gegen Ende des Filmes nicht mit der Hauptdarstellerin Erin Bethea gedreht, sondern Kirk küsst hier Chealsea, seine Frau im echten Leben.

christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

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Anspruch

*****

Happy-End

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