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Dido Elizabeth Belle


(Originaltitel: Belle)


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Regie: Amma Asante

Darsteller: Gugu Mbatha-Raw, Sam Reid

FSK: freigegeben ab 6 Jahren

Laufzeit: 100 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 01/2015

Genre: Romantik, Drama, basierend auf wahren Begebenheiten


Themen: Sklaverei, Benachteiligung von Menschen (aufgrund von Hautfarbe, gesellschaftlicher Stellung oder Geschlecht), alle Menschen sind wertvoll




















Inhalt:

Um 1800: Die junge Dido Elizabeth Belle Lindsay (Gugu Mbatha-Raw) wurde als Kind eines britischen Admirals und einer afrikanischen Sklavin geboren. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter bringt ihr Vater sie zu ihrem Großonkel Lord Mansfield, dem Lord Oberrichter (Tom Wilkinson), und dessen Ehefrau Lady Mansfield (Emily Watson), bei denen sie gemeinsam mit ihrer Cousine Elizabeth Murray (Sarah Gadon) aufwächst. Aufgrund der Herkunft ihres Vaters genießt Dido Adelsprivilegien, ihrer Hautfarbe wegen ist sie jedoch vielfach vom gesellschaftlichen Leben dieses Standes ausgeschlossen.

Als sie John Davinier (Sam Reid) kennenlernt, der bei Lord Mansfield ein juristisches Praktikum machen will, geraten die beiden zunächst aneinander. Doch schnell fühlen sie sich zueinander hingezogen. Von Davinier erfährt Dido von dem sogenannten „Zong-Prozess“, bei dem unzählige erkrankte Sklaven von Bord eines Sklavenschiffes geworfen und somit ertränkt worden waren um die Versicherungssumme für diese zu kassieren. Dido ist schockiert, wuchs sie doch, wenn auch nicht ohne Ausgrenzung, recht behütet auf. Als der Lord Oberrichter erfährt, was Davinier Dido erzählt hat, jagt er ihn aus dem Haus.

Lord und Lady Mansfield fahren mit Dido und Elizabeth kurz darauf nach London um Elizabeth in die Gesellschaft einzuführen und einen passenden Ehemann für sie zu finden. Für Dido halten sie eine Ehe für unmöglich, da sie davon ausgehen, dass kein Mann ihres Standes eine Verbindung zu einer dunkelhäutigen Frau in Erwägung ziehen würde. Ein geeigneter Kandidat für Elizabeth scheint James Ashford (Tom Felton) zu sein, der dieser große Aufmerksamkeit zuteil werden lässt, bis er von deren Mittellosigkeit erfährt. Dido gegenüber verhält sich James von Vornherein ablehnend, seinen Rassismus kaum verbergend. James’ Bruder Oliver (James Norton) dagegen zeigt offen sein Interesse an Dido, „trotz“ ihrer Herkunft mütterlicherseits, wie er betont. Zunächst nimmt Dido sogar Olivers Antrag aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungen an, da sie sich sicher ist, keine zweite Chance zu einer Heirat zu bekommen.

Doch weder der Zong-Fall, noch John Davinier gehen ihr aus dem Kopf, weshalb sie ihn und andere angehende Juristen, die gegen die Sklaverei sind, schließlich aufsucht und ihm Dokumente zeigt, die beweisen, dass es sich bei dem Zong-Fall um eine gewollte Tötung der Sklaven handelte um die Versicherung zu kassieren. Dido und John treffen sich häufiger und während ihres regen Austauschs über die sozialen Ungerechtigkeiten wachsen ihre Gefühle füreinander. Doch Didos Ziehvater kommt hinter die Treffen und sorgt für ein Ende der aufkeimenden Beziehung.

Dido löst die Verlobung mit Oliver, als sie erkennt, dass sie nicht „trotz“ ihrer Herkunft mütterlicherseits liebenswert ist, sondern sich dafür nicht zu schämen braucht.

Zuguterletzt erkennt auch Lord Mansfield, dass es sich beim Zong-Fall um Versicherungsbetrug der übelsten Weise handelt und spricht sich in seinem Urteil klar gegen die schlechte Behandlung von Sklaven aus, was den Weg zur Abschaffung der Sklaverei ebnet. Zugleich erkennt er aber auch, dass Davinier und Dido sich gegenseitig entgegen aller Konventionen aufrichtig lieben und stimmt ihrer Heirat zu.


Das kommt rüber:

Der Film hat keine christliche Botschaft im Bezug auf das Verhältnis von Menschen zu Gott. Die gesellschaftlichen und sozialen Themen, die hier thematisiert werden, entsprechen jedoch durchaus dem christlichen Menschenbild: So wird die Benachteiligung von Menschen verurteilt, sowohl in Bezug auf ihre Hautfarbe und ihre gesellschaftliche Stellung, als auch in Bezug auf ihr Geschlecht. Auch, dass man für seine Überzeugungen und für Schwächere einstehen soll, ist ein durchaus christliches Prinzip.


Geeignet für /nicht geeignet für:

„Dido Elizabeth Belle“ ist zu empfehlen für alle Fans von Jane-Austen-Verfilmungen und Ähnlichem, aber auch für all diejenigen, die gesellschaftskritische / historische Geschichten mögen, in denen letztlich das Gute siegt.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Dieser Film verbindet nach wie vor aktuelle Themen von großer Wichtigkeit mit einer schönen Geschichte, die nicht nur auf wahren Begebenheiten basiert, sondern auch dramaturgisch gut ausgearbeitet und immer wieder schön anzusehen ist.

christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

*****

Action

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Anspruch

*****

Happy-End

*****

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Vorstellung und Rezension

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