Der Mann hinter der Maske

(Originaltitel: Beyond the Mask)


Der Film ist als DVD bei SCM Hänssler erhältlich, aber auch über AMAZON, sowohl als DVD*, als auch als VoD*.


Regisseur: Chad Burns

Darsteller: Andrew Cheney, Kara Killmer,

John Rhys-Davies

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 100 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 03/2016

Genre: Mantel- und Degenabenteuer, Action, Romantik, Drama


Themen: Erlösung, Gnade, 2. Chancen, Vergebung



















Inhalt:

England 1775: William Reynolds (Andrew Cheney) ist Söldner der dubiosen Britischen Ostindien-Gesellschaft. Als Will aussteigen will, lässt sein Auftraggeber Charles Kemp (John Rhys-Davies) einen Mordanschlag auf ihn verüben, den Will nur knapp überlebt. Ein anglikanischer Priester, der ihm helfen wollte, kam jedoch zu Tode. Will schwört Rache für den Tod des Priesters und den Anschlag auf sein eigenes Leben und nimmt die Identität des Priesters an, um Kemp zu entkommen. Dieser sorgt dafür, dass alle Untaten der Ostindien-Gesellschaft Will zur Last gelegt werden, was es diesem unmöglich machen, Kemp für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen.

Will wird in erschöpftem und verletztem Zustand von Charlotte Holloway (Kara Killmer) gefunden, die ihn wieder gesund pflegt. Will beginnt ein neues Leben als Priester Steven und versucht die Liebe von Charlotte zu gewinnen (anglikanische Priester sind nicht an das Zölibat gebunden, Anm. d. Red.). Durch Charlottes lebendigen Glauben wird Will tief berührt und für sie will er ein besserer Mensch werden. Als Will ihr einen Antrag macht, wünscht sie sich, da ihr Vater bereits verstorben ist, die Zustimmung ihres Onkels zu ihrer Heirat. Doch dieser stellt sich als kein geringerer als Charles Kemp heraus, der Will als Betrüger outet, sodass dieser fliehen muss. Will ist verzweifelt und bietet Gott einen Deal an: Wenn er Will hilft, seinen Namen wieder reinzuwaschen, wird Will auf seine Rache verzichten. Er will ein ehrbarer Mann werden, der Charlottes würdig ist.

Will flieht nach Amerika, wohin auch Kemp mit Charlotte reist. Dort angekommen beginnt Will eine Arbeit bei dem Drucker Benjamin Franklin, der sich für die Unabhängigkeit Amerikas einsetzt, während Kemp die Königstreuen um sich sammelt und aufstachelt. Will vereitelt als maskierter Wegelagerer die Pläne Kemps um Wiedergutmachung für seine vergangenen Gewalttaten zu leisten. Als Charlotte Zeugin eines Überfalls der Loyalisten auf eine mit ihr befreundete Familie wird, trifft sie auch auf den maskierten Will, der sie und die Familie rettet und ihr klarmacht, dass der Überfall das Werk ihres Onkels war. Nun weiß Charlotte nicht mehr, wem sie eigentlich trauen kann. Als Will versucht, ein Attentat Kemps auf General Washington zu verhindern, hängt Kemp ihm den Attentatsversuch an und Will wird verhaftet und soll am nächsten Tag gehängt werden.

Am selben Abend hört Charlotte ein Gespräch ihres Onkels mit an, in dem der darüber spricht, dass er den Kontinentalkongress in die Luft sprengen möchte um so die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten zu verhindern und selbst an Macht zu gewinnen. Will erkennt derweil, dass er seine schlechten Taten nicht selbst wiedergutmachen, sondern nur die Vergebung durch Jesus annehmen kann. Charlotte kommt auf das Gefängnisschiff, hilft Will zu fliehen und gemeinsam versuchen sie Kemps Attentat zu verhindern und den Kontinentalkongress zu retten.


Das kommt rüber:

Der Film zeigt auf berührende Weise das Leben eines Mannes, der selbst seine schlechten Taten wieder gut machen möchte. Und auch wenn vermutlich die wenigsten Zuschauer das Leben eines Söldners führen, so hat doch jeder in seinem Leben Dinge, die er gerne ungeschehen machen würde. Doch egal wie sehr Will sich auch anstrengt, ihm gelingt es nicht aus eigener Kraft ein guter Mensch zu werden und er kann seine Sünden nicht durch gute Taten aufwiegen. Auch eine solche Situation ist bestimmt vielen Zuschauern bekannt. Wills Erkenntnis, dass Gott jede Sünde vergibt, wenn wir ihn darum bitten, weil Jesus bereits gestorben ist, gilt auch für alle Zuschauer.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Der Film ist großartig für alle Fans von actionreichen Kampfszenen und Helden, die während des Films eine grundlegende Veränderung durchmachen. Mantel- und Degenabenteuer-Fans dürften voll auf ihre Kosten kommen. Wer keine schnellen Schnitte, Explosionen oder aufregende Kämpfe sehen will, sollte von „Der Mann hinter der Maske“ lieber die Finger lassen ;) Laut Gesetz bedeutet die FSK12-Freigabe, dass Eltern auch mit ihren Kindern ab sechs Jahren bereits den Film anschauen dürfen, wenn sie das möchten. Da einige Personen in dem Film auch sterben, würde ich ihn mit Sechsjährigen jedoch noch nicht empfehlen anzuschauen. Ich finde, dieser Film ist ein Film, den man auch getrost an Nichtchristen weitergeben kann. Er hat zwar eine ganz klare christliche Botschaft, aber diese ist auch für Nichtchristen verständlich formuliert und so gut in die Handlung eingebunden, dass sie nicht aufdringlich daher kommt. Eine gute Geschenkidee also, wenn man den Glauben unaufdringlich weitergeben möchte an Menschen, die mit damit bislang vielleicht noch nicht viel anfangen können, aber Fans von Mantel- und Degenabenteuern sind. Auch für Fans von John Rhys-Davies ist dieser Film sehr zu empfehlen. Rhys-Davies spielt den Bösewicht Kemp herrlich überzeugend.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Als ich den Trailer zu „Der Mann hinter der Maske“ sah, war ich begeistert. Mein Traum, dass es in jedem Filmgenre auch christliche Filme gibt (natürlich solange diese grundsätzlich überhaupt mit dem Glauben vereinbar sind), damit man jedem Menschen nach seinem Filmgeschmack auch einen christlichen Film weitergeben kann, hat sich mit diesem Film wieder ein Stück verwirklicht. Ich habe die Mischung aus Action, Abenteuer und Liebesgeschichte sehr genossen, weil so etwas bislang im christlichen Bereich einfach noch nicht dagewesen war und der Film auch richtig gut umgesetzt ist.


Trivia:

Besonders schön zu sehen ist die Liebesgeschichte zwischen Will und Charlotte, wenn man weiß, dass die beiden Darsteller sich bei den Dreharbeiten zu diesem Film kennen- und lieben lernten. Inzwischen sind sie seit zwei Jahren verheiratet.

christlicher Inhalt

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christliche Werte

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Unterhaltungswert

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Gefühl

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Romantik

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Humor

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Familie

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Spannung

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Action

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Anspruch

*****

Happy-End

*****

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Vorstellung und Rezension