Der Gauner und der liebe Gott
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Regisseur: Axel von Ambesser
Darsteller: Gert Fröbe, Karlheinz Böhm, Rudolf Vogel
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Laufzeit: 95 Minuten
Ersterscheinung in Deutschland: 1960
Genre: Gaunerkomödie
Themen: zweite Chancen, Gottes Hilfe, zur Umkehr ist es nie zu spät
Inhalt:
Gauner und Safeknacker Paul Wittkowski (Gert Fröbe) wird wegen Einbruchs zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, dieses Mal jedoch unschuldig. Als er abgeführt werden soll, flieht Wittkowski und versteckt sich in einer Kirche. Dort bittet er Gott um Hilfe. Als er daraufhin durch ein Missverständnis ein bisschen Bargeld und eine Soutane bekommt, sieht er dies als Antwort von Gott und flieht als Pfarrer verkleidet aufs Land.
In dem Dorf Seebrücken hält man ihn irrtümlich für einen Pfarrer, der dem dortigen jungen Pfarrer Steiner (Karlheinz Böhm) auf die Finger schauen soll, da sich dieser mit dem örtlichen Kleinfabrikanten Baumberger (Rudolf Vogel), dem reichsten Mann des Dorfes, angelegt hat, weil dieser von der jungen Schlosserwitwe Holzmann horrende Zinsen auf ein Darlehen ihres verstorbenen Mannes verlangt. Wittkowski findet Gefallen an Frau Holzmann und ihrem kleinen Sohn Peter und kann ihr dank seiner Schlosserausbildung auch in der Werkstatt helfen. Als Baumberger Frau Holzmann anbietet für sexuelle Gefälligkeiten die Schulden zu vergessen, bricht Wittkowski bei diesem ein und stiehlt den Schuldschein aus Baumbergers Tresor, ohne das darin befindliche Geld anzurühren. Das wird von den Dorfbewohnern als Wunder aufgenommen und Steiners Kirche, die zuvor von Baumberger leer gehalten wurde, füllt sich wieder.
Doch Pfarrer Steiner ahnt immer mehr, dass „Pfarrer Wittleben“ kein wirklicher Pfarrer ist. Auf seine Erkenntnis, dass Wittleben in Wahrheit der entflohene Wittkowksi ist, folgt aber auch die schnelle Gewissheit, dass Wittkowski in diesem Fall Opfer eines Justizirrtums geworden ist. Während Wittkowski aufgrund eines Missverständnisses flieht und in sein altes Leben zurückkehrt, setzt Steiner alles daran, Wittkowskis Unschuld zu beweisen um ihm eine zweite Chance auf ein ehrliches Leben zu ermöglichen.
Das kommt rüber:
Die charmante Komödie über den Gauner, der auf den rechten Weg zurückfindet, soll natürlich in erster Linie unterhalten. Darüber hinaus vermittelt er aber auch, dass es nicht unbeantwortet bleibt, wenn man Gott um Hilfe bittet. Auch wenn Wittkowski Gottes Antworten nicht immer auf Anhieb richtig versteht, so leitet Gott ihn doch über alle Irrungen und Wirrungen zurück in ein ehrliches Leben und lässt auch aus schlechten Entscheidungen noch Gutes entstehen. Pfarrer Steiner als Geistlicher, der bereit ist, nicht weg zu sehen, sondern hinter die Fassade eines Menschen zu blicken und sich auch für die einsetzt, die in der Gesellschaft nicht gut dastehen, auch wenn er selbst dadurch Schwierigkeiten bekommt, zeigt Eigenschaften, die wir als Christen viel mehr beherzigen sollten.
Geeignet für /nicht geeignet für:
Der Film ist geeignet für alle Fans von Schwarz-
Meine persönliche Meinung zu dem Film:
„Der Gauner und der liebe Gott“ ist eine der ältesten christlichen Komödien, die ich kenne. Die heitere Art und Weise bietet einen leichten Zugang zu den christlichen Themen. Besonders wie Gottes Wirken hier auch humorvoll gezeigt wird, finde ich schön. Schließlich ist der Schöpfer des Universums auch der Erfinder des Humors. Ein schöner Film, den man auch gut mit der ganzen Familie anschauen kann.
christlicher Inhalt |
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christliche Werte |
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Unterhaltungswert |
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Gefühl |
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Romantik |
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Humor |
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Familie |
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Spannung |
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Action |
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Anspruch |
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Happy- |
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Vorstellung und Rezension
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