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Das Haus David - Staffel 1


(Originaltitel: House of David - Season 1)


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Regisseur: Jon Erwin, Jon Gunn, Alexandra La Roche,

Darsteller: Michael Iskander, Ali Suliman, Ayelet Zurer, Indy Lewis, Ethan Kai

FSK: freigegeben ab 16 Jahren

Laufzeit: ca. 8 Stunden

Ersterscheinung in Deutschland: 02/2025

Genre: Drama, geschichtsbezogen, Bibelfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm


Themen: Geschichte von David, Geschichte von Saul, Gott sieht das Herz an, Gott duldet keine Götter neben sich, mit Gott ist alles möglich




















Inhalt:

Ca. 1000 v.Chr.: König Saul (Ali Suliman) führte das Volk Israel vielfach erfolgreich in die Schlacht gegen die kriegerischen Nachbarvölker. Doch über diese Siege hinweg wurde Saul hochmütig und vergaß, dass sie all diese Siege Gott zu verdanken hatten. Trotz Gottes Auftrag, im Kampf gegen die kanibalischen Amalekiter, alle Feinde zu töten sowie deren Besitz zu vernichten, macht Saul lieber Gefangene und verteilt die Kriegsbeute an seine Untertanen. Ganz vorne mit dabei, einen wahren Kult um Saul aufzubauen, ist Sauls Frau Ahinoam (Ayelet Zurer). Als Konsequenz für Sauls Ungehorsam verwirft Gott Saul als König Israels und Saul verliert den Verstand. Ahinoam versucht alles, um den Geisteszustand ihres Mannes geheim zu halten und somit die Macht ihrer Familie aufrecht zu erhalten. Um Saul von seinem Leiden zu befreien, heuert sie sogar eine Zauberin und Baalspriesterin an, was bereits seit langem in Israel strengstens verboten ist und was ihr Sohn Jonathan (Ethan Kai), der weiterhin an JHWH festhält, versucht zu unterbinden.

Der Prophet Samuel (Stephen Lang) wird derweil von Gott beauftragt, einen neuen König zu salben. Er wird zur Familie von Isai (Louis Ferreira) geschickt. Dessen jüngster Sohn David (Michael Iskander) ist selbst in seiner eigenen Familie ein Außenseiter, da er als Sohn einer Nichtisraelitin auf die Welt kam. Seine Mutter starb, als sie David vor einem Löwen rettete. Während seine Halbbrüder in Sauls Armee dienen, hütet David die Schafe seines Vaters. Doch entgegen dem, was alle anderen erwarten wird ausgerechnet David von Samuel im Auftrag Gottes zum neuen König Israels gesalbt.

Kurz nach seiner Salbung wird David an den königlichen Hof beordert. Er soll mit seinem beruhigenden Saitenspiel König Saul dienen, um dessen Gemüt zu beruhigen. Am Hof trifft David auf Prinzessin Michal (Indy Lewis), die ihn zuvor bei einer Hochzeit hatte spielen hören, woraufhin sie David als Musiker für ihren Vater empfohlen hatte. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Romanze, die weder Davids noch Michals Familie gefällt.

Als David zurück im Haus seines Vaters ist, stehen die Philister vor den Toren Israels um dieses anzugreifen. Mit dabei haben sie den Riesen Goliath (Martyn Ford), der gegen die Israeliten aufgehetzt wurde. Goliath fordert Israel und seinen Gott heraus. Er schlägt vor, dass ein Mann aus dem israelitischen Volk gegen ihn kämpft. Das Volk des Verlierers soll dem anderen Volk als Sklaven dienen. Keiner der Israeliten hat den Mut, gegen Goliath anzutreten und König Saul ist wiedereinmal in seinem Wahnsinn gefangen. Trotz aller Bedenken und Angst um seinen Sohn lässt Isai schließlich auch David zum Heer der Israeliten aufbrechen. Im Gegensatz zu den anderen Israeliten, die sich von ihrer Angst lähmen lassen, erträgt David es nicht, wie die Philister Gott verhöhnen. Er meldet sich freiwillig um gegen Goliath anzutreten, obwohl ihm bewusst ist, dass er menschlich gesehen keine Chance hat. Doch er vertraut auf Gottes Beistand und besiegt Goliath.


Das kommt rüber:

„Das Haus David“ erzählt die Geschichte vom Niedergang von Sauls Herrschaft und von Davids Aufstieg. Während Saul (und seine Frau) die eigene Macht und den Ruhm des Hauses Sauls über alles andere stellen und dabei Gott dessen Position aberkennen, steht für David Gott und dessen Plan für sein Leben an erster Stelle.

Sauls Haltung hat zur Folge, dass Gott ihn als König verwirft, Davids dagegen, dass Gott ihn zum nächsten König von Israel salben lässt. Sauls Frau Ahinoam will unbedingt Sauls Macht erhalten. Dafür ist ihr jedes Mittel recht. Sie gibt Ihren Glauben an JHWH auf und sucht sogar Hilfe bei einer Zauberin und Baalspriesterin. Auf Jonathans eindringlichen Hinweis hin, dass Gott dieses Haus regiert, erwidert Ahinoam wütend, dass Saul dieses Haus regiere. Als Goliath nicht nur die Israeliten, sondern vielmehr ihren Gott herausfordert, haben die Israeliten große Angst. Der Einzige, der sich von dieser Angst nicht lähmen lässt, ist David.

Eine sehr interessante Aussage in der Serie ist: „Die Menschen fragen immerzu: Ist Gott mit uns? Aber die Frage, die sie stellen sollten ist: Sind wir mit Gott?“ Wir sollten uns wohl tatsächlich öfter fragen, ob wir auf Gottes Weg unterwegs und seinem Plan folgen, als zu erwarten, dass er all unsere Pläne und Wünsche umsetzt.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Diese Serie ist für all diejenigen geeignet, die sich den biblischen Texten auf eine andere Weise annähern wollen. Was in der Bibel häufig nur mit wenigen Worten zusammengefasst wird, wird hier natürlich durch Interpretation und Fiktion bildgewaltig und actionreich ausgebaut, ohne dabei die ursprünglichen Inhalte zu verfälschen. Die Umsetzung erinnert dabei an Fantasyverfilmungen wie „Der Herr der Ringe“ (nicht zuletzt aufgrund dem Vorkommen von Riesen etc.) und dürfte somit auch für Fantasyfans interessant sein. Wie das große Interesse an der Serie zeigt, ist die Serie nicht nur für Christen und Juden interessant, sondern auch für Menschen, die sich bislang nicht besonders mit dem Glauben auseinandergesetzt haben. Sie kann einen guten Einstieg in eine Beschäftigung mit dem jüdisch-christlichen Glauben darstellen.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Hier werden biblische Geschichten erlebbar. Die Worte werden mit Leben, Emotionen und jeder Menge Action gefüllt. Die Serie bietet eine neue Perspektive auf altbekannte Geschichten. Trotzdem sollte ein Film oder eine Serie natürlich nie das eigene Lesen der Bibel ersetzen. Gerade weil sich hier immer auch Ergänzungen zu dramaturgischen Zwecken finden. So ist bei „Das Haus David“ beispielweise der gesamte Erzählstrang rund um David als Kind einer Nichtisraelitin vermutlich lediglich auf eine mögliche Interpretation von Psalm 51,7 („Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.“) zurückzuführen. Anderes basiert auf außerbiblischen Berichten wie Orpah, die Mutter der Riesen, bei der es sich gemäß des jüdischen Talmuds um die Schwippschwägerin Ruths handelt. Diese Dinge stehen nicht in Widerspruch zur biblischen Geschichte, aber uns sollte immer bewusst bleiben, dass fiktive Elemente, sowie außerbiblische Ergänzungen und Interpretationen keine Grundlagen unseres Glaubens werden sollten. Ich empfehle die Serie somit lediglich als Einstieg oder Ergänzung zum eigenständigen Bibellesen, niemals als Ersatz ;)

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christlicher Inhalt

*****

christliche Werte

*****

Unterhaltungswert

*****

Gefühl

*****

Romantik

*****

Humor

*****

Familie

*****

Spannung

*****

Action

*****

Anspruch

*****

Happy-End

*****

Vorstellung und Rezension

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