Vorstellung und Rezension

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Auferstanden


(Originaltitel: Risen)


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Regisseur: Kevin Reynolds

Darsteller: Joseph Fiennes, Tom Felton

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Laufzeit: 103 Minuten

Ersterscheinung in Deutschland: 07/2016

Genre: Abenteuerfilm, Actionfilm, Drama, geschichtsbezogener Film, Krimi


Themen: Ostern, Jesus Auferstehung




















Inhalt:

33 n. Chr.: Der ehrgeizige römische Militärtribun Clavius (Joseph Fiennes) wird beauftragt, die Hinrichtung eines Nazareners namens Jeshua zu überwachen. Dazu erhält er einen neuen Gehilfen: Lucius (Tom Felton), der den Einfluss seines Vaters genießt. Um einen Diebstahl des Leichnams Jeshuas und anschließende Gerüchte über eine Auferstehung zu verhindern, lässt Clavius in Pilatus’ Auftrag das Grab versiegeln und bewachen. Doch am folgenden Tag ist das Grab offen und leer.

Um zu beweisen, dass Jeshua nicht vom Tod auferstanden ist, sondern lediglich seine Leiche von seinen Jüngern gestohlen wurde, um die Geschichte eines wiederauferstandenen Messiases am Leben zu erhalten, machen Clavius und Lucius sich auf, den wahren Hergang der Geschehnisse aufzudecken. Sie begutachten zahlreiche Leichname und befragen unzählige Zeugen. Doch niemand kann Clavius zufriedenstellende Antworten liefern: Lediglich immer wieder die gleichen Geschichten werden ihm erzählt: Jeshua sei vom Tod auferstanden und seinen Jüngern erschienen. Auch die Geschichten, die die Wachen vom Morgen des dritten Tages am Grab erzählen, verwirren Clavius zunehmend.

Schließlich gelingt es Clavius, eine ganze Gruppe von Jeshuas Jüngern in einem Haus zu überraschen. Doch als Clavius in den Raum stürmt, muss er fassungslos feststellen, dass sich dort nicht nur seine Jünger aufhalten, sondern auch Jeshua selbst. Als dieser vor aller Augen wieder verschwindet, begleitet Clavius die Jünger auf ihrem Weg nach Galiläa, um dort erneut Jeshua begegnen zu können. Doch Pilatus will Clavius und die Jünger nicht einfach so davon kommen lassen und schickt ihnen deshalb eine ganze Truppe von Soldaten hinterher, die sie aufhalten sollen.


Das kommt rüber:

„Auferstanden“ erzählt die biblische Geschichte von Ostern mal aus einer neuen Perspektive: Clavius will beweisen, dass Jesus nicht auferstanden ist. Er sucht nach dem Leichnam, bedroht Zeugen, ihm die von ihm angenommene „Wahrheit“ zu erzählen und muss trotz allem feststellen, dass diese „Jünger“ bereit sind, für ihren Glauben alles aufzugeben, sogar das eigene Leben, falls nötig. Und schließlich steht er plötzlich selbst vor dem Mann, dessen Tod er live miterlebt hat. Hier wird eine „vom Saulus zum Paulus“-Wandlung an einem römischen Militärtribun erzählt. Clavius wird vom Verfolger zum Verfolgten um Jesus Willen, als er erkennt, dass Jesus ihm den so sehnlichst gewünschten Frieden schenken kann.


Geeignet für /nicht geeignet für:

Dieser Film bietet eine neue Perspektive auf die Geschehnisse um Jesus Kreuzigung und Wiederauferstehung, sowie deren weitreichende Folgen für die Menschheit. Für Zuschauer, die ein Problem mit Gewaltdarstellungen in Filmen haben, ist der Film eher ungeeignet, für alle Fans von actionreichen und blutigen Filmspektakeln dagegen durchaus. Dabei wird die Geschichte allerdings keineswegs ausgeschlachtet um möglichst blutrünstige Darstellungen in die Szenen zu integrieren, sondern es wird vielmehr die grausame Realität im römischen Reich gezeigt.


Meine persönliche Meinung zu dem Film:

Mir gefällt der Film sehr gut, weil er zu den Filmen gehört, die von Erzählweise und professioneller Umsetzung mit anderen modernen Kinofilmen mithalten können und somit auch ansprechend für Menschen sein können, die sonst nichts mit dem christlichen Glauben zu tun haben. Der Film wirft (auch beim Zuschauer) die Frage auf, warum die Nachfolger von Jesus bereit waren, auch nach Jesus’ Tod, noch alles für ihren Glauben zu riskieren, und ob dies bei einer von ihnen selbst erfundenen Geschichte nicht völlig sinnlos gewesen wäre. Für alle, die sich zu Ostern mit den biblischen Geschehnissen auseinandersetzen wollen, anstatt nur Hasen und Eier zu suchen, ist dieser Film sehr zu empfehlen (auch, oder vielleicht gerade weil er durch den fiktiven Handlungsstrang rund um Clavius eine neue, mal ungewohnte Sicht auf die tatsächliche Ereignisse bietet).

christlicher Inhalt

*****

christliche Werte

*****

Unterhaltungswert

*****

Gefühl

*****

Romantik

*****

Humor

*****

Familie

*****

Spannung

*****

Action

*****

Anspruch

*****

Happy-End

*****

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